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Autor
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Peyton McCormick
to buy the truth.... and sell a lie!



POSTS: 4

NAME:
» Peyton Charlotte McCormick
AGE:
» twenty8
JOB:
» hell of a PR-Agent
STATUS:
» only married to her work
PROFILE:
this is the story of a girl
RELATIONS:
who one day will rule the world
OUTFIT:
a normal day at the office

Peyton Charlotte McCormick Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

NAME › McCormick
VORNAME › Peyton Charlotte
RUFNAME › Peyton oder Pey

Peyton ist ein sehr ungewöhnlicher Name, auch wenn er in den letzten Jahren an Beliebtheit zugenommen hat, was sicherlich zu einem großen Teil der Tv-Serie One Tree Hill und deren Hauptcharakter Peyton Sawyer zu verdanken ist. Eine genaue Bedeutung des Namens ist nicht überliefert, aber er soll seinen Ursprung im Altenglischen haben.

Charlotte hingegen ist ein sehr gängiger und weit verbreiteter Name, der so ziemlich in jedem Land bzw. jede Sprache existiert. Seine Herkunft ist Frankreich, wo es als weibliche Form zu Karl benutzt wurde. Die Bedeutung ist "die Tüchtige".

McCormick hat seinen Ursprung in Irland und/oder Schottland und ist die englische Version des Namens "son of Cormac", der aus dem gälischen übersetzt "Rabensohn" bedeutet.



ALTER › twentyeight.
GEBURTSDATUM › 27th March 1981
GEBURTSORT › New Haven, California, USA
Ich wurde am 27. März 1981 im kleinen Ort New Haven in Kalifornien geboren. Ich kam jedoch nicht alleine, ich habe eine Zwillingsschwester, die dreiundzwanzig Minuten vor mir auf die Welt kam und mir genau diesen Fakt seitdem auch immer wieder vorhält. Geboren wurde ich demnach im Sternezeichen des Widders, was man auch an meinem Charakter gut erkennen kann. Ich finde mich in den Beschreibungen zwar nicht zu 100% wieder, aber es sind schon mindestens 70%. Also, passen Sie lieber auf oder Sie bekommen meine Hörner zu spüren.



BERUF › PR-Agentin… a damn good one!
SOZIALE SCHICHT› they call it v.i.p.
WOHNSITUATION › a house at the sea
Es wird immer wieder gesagt, dass ich zu den VIPs gehöre. Ich selber sehe das ein wenig anders. Sicherlich bin ich in gewissen Kreisen berühmt – oder eher berüchtigt –, aber ich kann immer noch unerkannt einen Kaffee trinken oder auch einkaufen. VIPs sind die Leute, die ich betreue. Models, Schauspieler und andere medienwirksame Menschen… aber nicht ich, nein! Dennoch haben mir genau diese VIPs dazu verholfen, dass ich mir finanziell keine Sorgen mehr machen muss, denn ich bin gut in dem, was ich tue und das lassen sich die Promis auch etwas kosten. Und so konnte ich mir einen langgehegten Traum erfüllen: ein Haus direkt am Meer! Vom Wohn- und Schlafzimmer schaue ich direkt auf den Pazifischen Ozean. Es gibt nichts Schöneres!



AUSSEHEN ›

Ich würde mich nicht unbedingt als hübsch bezeichnen, aber das übernehmen auch regelmäßig andere Menschen für mich; ich wurde tatsächlich schon einmal von einer Zeitschrift in die Top 20 der "sexiest women" gewählt. Ich verstehe bis heute nicht warum. Na gut, mit meinen langen hellbraunen Haaren und den braunen Augen bin ich nicht wirklich unansehnlich, aber meiner Meinung nach gibt es tausende Menschen alleine in meiner Stadt, die besser aussehen. Und 1.75m ist auch nur guter Durchschnitt.
Vielleicht liegt es an der Kleidung? Ich achte nämlich darauf, niemals im Schlabberlook erwischt zu werden. Was nicht heißt, dass ich ihn nicht zelebriere. Aber eben doch nur für mich selbst zu Hause oder wenn ich meine Familie besuche. In die Öffentlichkeit trete ich nur gestylt, in entsprechenden Klamotten. Generell bin ich ein Jeans-Typ, aber in meinem Beruf ist es förderlich, ab und an mal ein wenig Bein zu zeigen, ein nettes Kleid zu tragen oder auf andere Art und Weise sexy zu wirken. Ich weiß eben, wie ich mich in Szene zu setzen haben.



FAMILIE ›

Mutter: Loraine Charlotte McCormick, geb. Meyers. *1953. Hausfrau.
Vater: Michael McCormick. *1945. Bankangestellter.
Schwester: Alexandra Charlotte Jones, geb. McCormick. *1981.
Bruder: Jefferson McCormick. *1985. Student.
Großmutter: Charlotte McCormick, geb. Leighton. *1927. Rentnerin.
Großvater: William James McCormick. *1920. Rentner.

Die McCormicks waren immer eine glückliche Familie. Auch wenn wir nicht reich waren, kein großes Haus hatten und somit vollkommen aus der Reihe fielen in New Haven, Kalifornien, waren wir glücklich. Immerhin hatten wir uns, eine funktionierende Gemeinschaft. Und damit mehr als so manch anderer Einwohner meines Heimatortes. Auch heute verstehe ich mich noch sehr gut mit meinen Großeltern, Eltern und Geschwistern. Ich versuche, sie so oft wie möglich zu besuchen; meine Zwillingsschwester wohnt nicht weit weg, so dass ich sie noch häufiger sehe als den Rest. Meine Familie ist mein Rückhalt, wenn das Leben aus den Fugen gerät und mein Ruhepol, wenn ich kurz vorm Durchdrehen stehe. Nicht, dass das sehr häufig passiert, aber wenn, dann sind sie da.


CHARAKTER ›

Lassen Sie es mich gleich sagen; ich bin keine einfache Person. Ich bin ein kleiner Kontrollfreak, der gerne alles in der Hand hält und dem es am liebsten ist, wenn alles nach seinem Plan verläuft. Wenn ich etwas wirklich nicht ausstehen kann, dann ist es Unzuverlässigkeit. Ich halte alle meine Versprechen, knie mich auch in meine Arbeit, wenn es sein muss und genau das gleiche erwarte ich von meinen Kollegen, Klienten und – ja, auch von meinen Freunden. Dadurch erscheine ich vielen als oberflächlich und karrieregeil. Vielleicht bin ich das auch, aber mir macht mein Job Spaß und warum sollte ich dann nicht immer wieder versuchen, eine Stufe höher zu steigen? Ohne Ehrgeiz und Engagement wäre ich niemals so weit gekommen, hätte niemals New Haven verlassen und auch niemals eine eigene Agentur eröffnen können. Das Leben ist zu kurz, um sich Chancen durch die Hände gehen zu lassen – egal, in welcher Beziehung.

Außerdem bin ich gut in dem, was ich tue! Ich bin nicht umsonst eine der gefragtesten PR-Agenten in San Francisco. Ein Umstand, der es mir erlaubt, mir meine Klienten selber auszusuchen; was ich mit Vorliebe tue. Generell vertrete ich am liebsten Schauspieler, nicht unbedingt die Großen wie Pitt und Jolie, aber dennoch Menschen, in denen ich Potential sehe, denn nichts wirkt sich auf das eigene Image besser aus als ein Star, der sich vom Tellerwäscher in die Riege der Top-Verdiener hochgearbeitet hat. Wie man vielleicht erahnen kann, bin ich sehr stolz auf das, was ich bin und tue. Ja, und manchmal auch auf meine Schützlinge. Allerdings habe ich so meine Probleme damit, das auch auszudrücken. Ich bin niemand, der seine Gefühlegroßzügig offenbart. Natürlich habe ich welche, aber ich spreche nicht darüber. Für viele mag das ein Zeichen von Kaltherzigkeit sein, aber im Grunde ist es purer Selbstschutz. Dieses Business ist einfach zu gefährlich fürs Herz. Dennoch brauche ich – wie jeder Mensch – Liebe. Ich bin jedoch nicht fähig, sie mir zu suchen. Ich schiebe gerne meinen Job und ähnliche Verpflichtungen vor, aber Fakt ist, dass ich einfach Angst davor habe. Was ich natürlich niemals in irgendeiner Weise preis geben würde.

Wenn man mit prominenten Menschen zusammen arbeitet, lernt man früher oder später, sich hinter Masken zu verstecken. Man zeigt niemanden seine Schwächen, in den meisten Fällen nicht einmal sich selber. Der einzige Ort, an dem ich wirklich ich selber sein kann, ist bei meiner Familie. Ich liebe meine Eltern und Geschwister bedingungslos und weiß ganz genau, wo ich her komme. Sie sind mein Ein und Alles. Zu Hause muss ich mich nicht verstellen, kann alle Mauern fallen lassen und über alles sprechen, was mir auf der Seele brennt. Besonders meine Zwillingsschwester steht mir nahe, wir sehen uns in regelmäßigen Abständen, da sie nicht unweit von San Francisco wohnt.



STÄRKEN ›

+ Masken tragen; niemand muss sehen, wer ich wirklich bin
+ Organisieren; nicht nur ein Hobby, meine Passion
+ Durchsetzungsvermögen; I get what I want
+ Kreativität; die brauche ich nicht selten
+ Überzeugungskraft; you do what I want you to
+Smalltalk; in meinem Beruf eine Voraussetzung



SCHWÄCHEN ›

- mit Kritik umgehen; ich zweifle nicht oft, aber wenn…
- Über Gefühle sprechen; muss ja aber auch nicht sein, oder?!
- Geduld; wozu gibt es Zeitpläne und Listen?
- Stille; ich kann nicht gut ruhig sitzen
- Fast-Food; zu wenig Zeit, um richtig zu kochen
- Chaos; wenn ich arbeite, kann es schon mal ausbrechen



VORLIEBEN ›

e Kaffee; ohne werde ich einfach nicht wach
e Kontrolle; ich halte die Zügel in rr4der Hand!
e Geld; ja, ich gebe zu, es ist (mir) wichtig
e Erfolg; meine Karriere ist mein Leben
e Freiheit; eingeengt werden ist ein No-Go
e Yoga; Sport und Entspannung gleichzeitig
e Gossip; ja, ich habe eine Schwäche für Gerüchte
e Bücher;Lesen entspannt mich, kaum zu glauben
e Blackberry; ich sterbe ohne es, ganz ehrlich
e Tiere; oftmals mein Ruhepol im Chaos



ABNEIGUNGEN ›

Kontrollverlust; es gibt nichts Schlimmeres
Unzuverlässigkeit; etwas, das gar nicht funktioniert
Schwäche zeigen/zugeben; nie und nimmer!
Gefühle zeigen; man kann nicht in allem gut sein
Schnee; Winter ist einfach nicht meine Zeit
Kitsch; egal, ob in Form von Romane oder Filmen
Drogen; kein Verständnis, keine Toleranz
Langeweile; es muss immer etwas los sein
Discos; ich bin kein Tanz-Mensch, lieber eine Bar



VORGESCHICHTE ›

1 9 8 1 – 1 9 8 6

Ich wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. März 1981 als Peyton Charlotte McCormick in meinem Elternhaus in New Haven, Kalifornien geboren. Als zweites Kind meiner Eltern; meine Schwester Alexandra Charlotte McCormick ist genau dreiundzwanzig Minuten älter als ich. Wir beide tragen als Zweitnamen den Vornamen unserer Großmutter Charlotte, etwas, das meine Mutter sich gewünscht hat. Auch wenn mein Vater nicht zu 100% damit einverstanden war, dass seine Kinder den gleichen Namen bekommen würden, hat er sich irgendwann gefügt. Und mittlerweile fällt es kaum noch jemanden auf, da wir doch mit unseren ersten Vornamen angesprochen wurden. Die Geburt verlief gut und so kamen Alex und ich ohne größere Komplikationen auf diese Welt; kurz nach 1.00 Uhr nachts ertönte ein kräftiger Schrei aus dem Schlafzimmer meiner Eltern und damit war es mit der Ruhe vorbei. Zwei kleine Mädchen wollen umsorgt, verwöhnt und geliebt werden. Allerdings hatten wir das Glück, dass dies unseren Eltern nicht schwer fiel; wir waren von der ersten Minute an der neue Lebensmittelpunkt der Familie McCormick. Etwas, was wir sehr genossen, zumindest in den ersten Jahren. Diese verliefen genauso wie die Ankunft ohne Probleme. Alex und ich entwickelten uns prächtig, lernten, unsere Eltern zu manipulieren und alles zu bekommen, was wir wollten. Wir waren Prinzessinnen!
Doch im Frühjahr 1985 mussten wir lernen, dass dies nicht immer so bleiben würde; unsere Mutter wurde erneut schwanger. Von nun an drehte sich natürlich viel um das Baby, wo es sein Zimmer bekommen sollte, ob es gesund war, … Alex und ich beobachteten diese Entwicklung mit einigen Misstrauen, uns gefiel es ganz und gar nicht, dass wir nun des Öfteren auf unsere Zimmer geschickt wurden und es niemanden mehr gab, der uns die Wünsche von den Augen ablas. Was nicht heißen soll, dass unsere Eltern uns vollkommen ignorierten. Natürlich kam es uns damals so vor, aber so fühlt es sich im Alter von vier Jahren eben an. Sie hatten so viele Dinge für das Baby zu erledigen, dass unsere Missgunst immer weiter wuchs und letztendlich darin gipfelte, dass wir uns weigerten, mit ins Krankenhaus zu fahren, als bei Loraine die Wehen einsetzten. Also schickte unser Vater uns kurzum zu den Großeltern, wo wir dann für ein paar Tage blieben, bevor wir wieder nach Hause durften. Mittlerweile war meine Mutter wieder aus dem Krankenhaus zurück gekehrt und präsentierte uns stolz den Familienzuwachs; einen gesunden Jungen namens Michael. Alex und ich versuchten wirklich, ihn zu hassen, aber lange funktionierte das nicht; er war einfach zu niedlich mit seinen kleinen Händchen und Füßchen und dem bezaubernden Lächeln.

So entwickelten wir ein gesundes Familienleben. Unsere Eltern, der kleine Michael und wir Mädchen. Ich kann wohl ohne Übertreibungen behaupten, dass ich eine sehr glückliche Kindheit hatte. Das lässt sich zwar schlechter verkaufen als Drama und Vernachlässigung, aber so war es bei mir eben nicht. Ich liebte meine Familie, hatte viele Freunde und genoss meine Freiheit in vollen Zügen…



1 9 8 6 – 1 9 9 9

Ja… die Freiheit. Nichts liebte ich mehr. Jeden Tag tun und lassen, was man wollte. Morgens im Kindergarten spielen, nachmittags auf Bäume klettern und im Matsch spielen. Der Himmel auf Erden. Doch dann kam dieses böse Wort ins Spiel… das Wort, das mich mehr verschreckte als Alex, wenn sie mir auflauerte, um dann plötzlich hinter mir zu stehen und "booh" zu schreien: Schule.Ich wollte nicht. Und da konnte meine Mutter mich noch so sehr locken oder mir drohen; ich . wollte . nicht !!!
Letztendlich blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als doch zu gehen. Und ich merkte, dass es gar nicht so schlimm war wie befürchtet. Genau genommen fing ich irgendwann an, das Lernen zu genießen. Neue Dinge kennen lernen und nebenbei noch Zeit für Freunde haben, das gefiel mir dann doch. Auch wenn ich mich immer mehr auf die Pausen als auf den Unterricht freute. Die Jahre der Elementary School verflogen viel zu schnell, zumindest meiner Meinung nach. Es kam mir nur wie ein Wimpernschlag vor und schon wurden Alex und ich umgeschult; auf die Junior High. Im Gegensatz zur Grundschule kamen nicht nur neue Lehrer, Klassekameraden und Fächer auf uns zu, nein, die Schule an sich lag auch noch in einem größeren Nachbarort, New Haven selber verfügte nur über die Grundschulstufe. Das heißt, wir lernten das Busfahren. Etwas, das mir gehörig auf die Nerven ging. Für den Führerschein war ich ja aber doch noch etwas zu jung, also fügte ich mich meinem Schicksal.

Während der Junior High stellte sich auch heraus, dass Alex und ich unterschiedlicher waren als wir bisher gedacht hatten. Während ich mich mehr und mehr für Sprachen interessierte, an der "Kreatives Schreiben"-AG teilnahm, zeigte sich Alex' Talent für Naturwissenschaften. Für uns hatte das einen enormen Vorteil; wir konnten uns bei Problemen gegenseitig helfen. Doch nicht nur unsere Wissensgebiete strebten auseinander, auch Präferenzen und private Interessen veränderten sich. Meine Schwester wurde – trotz ihrer Begabung für Mathe und den IT-Kurs – bald ein regelrechter Jungenmagnet. Sogar die Typen aus den höheren Klassenstufen suchten ihre Nähe. Natürlich verlief das Ganze in den ersten Jahren noch sehr unschuldig, immerhin waren wir gerade mal 14, aber es zeichnete sich doch ab, dass sie die Chance hatte, zu einer beliebten Schülerin zu werden. Ich persönlich sah dieser Entwicklung mit Argwohn zu. Ich selber hatte kein Interesse am anderen Geschlecht und es war mir reichlich egal, was andere von mir dachten. Ich hatte einige Freunde und diese reichten mir auch vollkommen aus. Ich musste nicht beliebt sein, um mich wohl zu fühlen. Ich machte mein Ding und das war in Ordnung so.
Und das Ding machte ich gut. Irgendwann formte sich in mir der Wunsch, einen möglichst guten Abschluss zu machen. Das mag jetzt merkwürdig klingen, aber zugegebenermaßen habe ich vorher nie wirklich über meine Zukunft nachgedacht; das kam erst nach und nach. Und da wurde mir klar, dass ich etwas aus meinem Leben machen wollte. Während der Zeit an der Junior High lief das Thema noch im Hintergrund ab, doch nach dem Wechsel auf die High School fing ich an, mehr zu lernen, Extrakurse zu belegen und so viel aus mir heraus zu holen wie möglich war. Etwas, das Alex nicht verstand. Sie schrieb auch ohne großen Aufwand gute Noten und lachte mich aus, wenn ich tagelang vor meinen Büchern hockte. Anscheinend flog ihr alles nur so zu, doch ich, ich musste wirklich für meine Noten arbeiten. Vielleicht war das ein Grund, warum ich kaum Zeit für Freunde hatte. Natürlich hatte ich welche, aber eben nicht so viele wie manch anderer in meinem Alter. Doch die, die mir blieben, die hielten zu mir und unterstützen mich bei Allem. Auch das Thema "Jungs" wurde für mich eher nebensächlich. Alex hatte ihren Weg weiter verfolgt und nun, da sie kurz davor stand, eine Frau zu werden, standen die männlichen Wesen Schlange! Ich habe nie verstanden, wie sie trotz der langen Partynächte weiterhin gute Zensuren schrieb und auch niemanden enttäuschte. Sie bekam alles unter einen Hut, während ich mich immer entscheiden musste; entweder Feiern oder Lernen. Ich muss nicht erwähnen, dass die Entscheidung in den meisten Fällen zugunsten der Schule ausfiel.

Aber ich sah auch den Erfolg. Meine Noten waren bestens, ich wurde im dritten High School-Jahr (1997) stellvertretende Chefredakteurin der Schülerzeitung. Dort lernte ich dann auch Jacob kennen. Jake war in meiner Stufe, allerdings war er mir vor unserer Zusammenarbeit nie aufgefallen. Jetzt stellte ich fest, dass er unheimlich nett, zuvorkommend und witzig war. Sie können sich sicherlich denken, wie die Geschichte endete: wir wurden ein Paar. Mit 17 Jahren hatte ich endlich meinen ersten Freund und fand es wunderbar. Allerdings war mir nicht klar, dass die Aufmerksamkeit eines Jungens meine Konzentration dermaßen stören würde. Ich brachte weniger Zeit für Schularbeiten auf und spürte das auch bald in den Noten. Es ist nicht so, dass ich wirklich schlecht wurde, aber für mich war eine verlorene Zensur ein Stück Zukunft, das mir entglitt. Ich musste also versuchen, Liebe und Leben unter einen Hut zu bekommen. Was gar nicht so einfach war. Aber irgendwie gelang es mir; dass Jake davon gar nicht begeistert war, bemerkte ich dabei nicht, für mich war alles wie immer.
Es waren nur noch wenige Wochen bis zu unserem eineinhalbjährigen Jubiläum, da lud Jacob mich zum Essen ein. Ich freue mich riesig… na ja, damals wusste ich ja auch noch nicht, was auf mich zukam. Das Treffen war nämlich kein Rendezvous, wie ich angenommen hatte, nein… es war der Abend, an dem Jake mit mir Schluss machte. Er bekäme nicht genug meiner Zeit, zu wenig Aufmerksamkeit und fühle sich vernachlässigt. Für mich brach eine Welt zusammen, denn damit hatte ich am allerwenigsten gerechnet. Und am schlimmsten war, dass ich ihn mehrmals die Woche in der Redaktion sehen musste. Aber ich gab mir nicht die Zeit, darüber nachzudenken und zu trauern. Ich tat das genaue Gegenteil; ich stürzte mich in die Arbeit.
Der High School Abschluss stand kurz bevor und ich musste mir langsam überlegen, was ich nach der Schule machen wollte. Von meiner Idee, zu studieren, hatte ich mich schon vor Längerem verabschiedet bzw. verabschieden müssen; meine Eltern konnten sich das Studium einfach nicht leisten. Natürlich gab es die Möglichkeit eines Stipendiums und ich schrieb auch mehrere Bewerbungen, jedoch wurden alle abgelehnt. Kurzum: ich steckte in der Klemme. Alex war mir auch in diesem Fall einen Schritt voraus, sie hatte ein Vollstipendium an einer Uni in New York bekommen. Ich gebe zu, eine Zeit lang war ich eifersüchtig und hasste meine Schwester, aber das Gefühl legte sich bald wieder. Genau genommen in dem Moment, in dem ich eine Alternative für mich fand: die Werbebranche. Auf die Idee brachte mich der betreuende Lehrer der Schülerzeitung; Mr. Cold. Er sagte, dass er sich mich in der Branche sehr gut vorstellen könne, wenn ich schon nicht Journalismus studieren könnte. Er ließ ein paar Verbindungen spielen und erschlug mich fast mit Material zu Ausbildungen, Praktika und potentielle Arbeitgeber. Nach wochenlanger Durchsicht und einigen Telefonaten bekam ich ein Schreiben, das mein Leben veränderte: ich dürfte eine Ausbildung zur Werbekauffrau in einer angesehenen Agentur in San Francisco machen! San Francisco! "Smithers and Livingston" wollte nicht nur eine Wohnung übernehmen, sondern auch ein gutes Gehalt zahlen, so dass das Leben in der neuen Stadt kein Problem wäre. Ich war platt! Und auch wenn San Francisco gute 600 KM von meiner Heimat entfernt war, beschloss ich, das Angebot anzunehmen.



1 9 9 9 – 2 0 0 7

Das war er also; der Zeitpunkt, an dem meine Karriere begann. Na ja, zumindest so ungefähr. Ich lebte nun 600 KM weit von New Haven entfernt, in einer riesigen Stadt, in der ich niemanden kannte. Außer meinen Mitarbeitern. Doch es dauerte, bis ich mich mit ihnen anfreunden konnte. Sie waren alle so distanziert, meistens kühl und anscheinend immer nur am Arbeiten. Es war schwer zu sagen, ob sie noch Spaß an den hatten, was sie taten. Ich beobachtete sie alle mit einem schlechten Gefühl im Magen; ich wollte nicht so werden. Aber die Arbeit machte mir Spaß! Auch wenn die ersten Monate, wenn nicht Jahre, nur aus Aushilfsarbeiten, Kaffeekochen und Botendiensten bestanden. Ich war eben der Azubi. Ich biss die Zähne zusammen, ich würde es schon überstehen. Was ich auch tat. Und im dritten Lehrjahr (2001/2002) durfte ich endlich "richtig ran". Ich wurde der Chefin der Agentur; Joy Livingston; als Assistentin zur Seite gestellt. So bekam ich einen guten Einblick in die Werbebranche abseits von Computerarbeiten und Kreativmeetings. Ich durfte Joy zu Terminen begleiten und erwies mich als sehr praktisch, denn mir lag und liegt das Organisieren. Ich wurde Joys persönlicher Terminkalender. Diese Stellung behielt ich auch bis zum Ende der Ausbildung und darüber hinaus. Nachdem ich die Abschlussprüfungen mit Bravur bestanden hatte, wurde ich fest bei "Smithers & Livingston" eingestellt. Diesen Job behielt ich dann für ungefähr zwei Jahre. Doch irgendetwas sagte mir, dass es nicht das richtige für mich war… etwas anderes rief mich zu sich.

Ja… genau genommen war dieses etwas eine Agentur namens "Living Rumors", eine PR-Agentur. Eher durch Zufall entdeckte ich deren Stellenanzeige für eine Sekretärin. Ich weiß nicht genau, was mich dazu brachte, mich zu bewerben, aber ich tat es. Und so saß ich nur wenige Wochen später in einem hypermodernen Büro mit weißen Wänden und blauen Teppichen. Der Abschied von Joy und der Crew bei "Smithers & Livingston" war mir nicht leicht gefallen, aber ich wusste einfach, dass mein Weg weiter gehen musste. Ich war aus der vorherigen Agentur einiges gewöhnt, aber bei "Living Rumors" war es noch eine Spur größer, krasser und extremer. Die Leute waren hochnäsiger, die Aufträge wichtiger und alles irgendwie unpersönlicher. Zusammenhalt und Menschlichkeit lernte ich doch demnach also nicht. Dafür aber, wie man eine PR-Agentur führt, an Kunden kommt und was man tut, wenn der Ernstfall losbricht. Ich bekam alles aus erster Hand mit, immerhin war ich die Verbindung zwischen den losen Teilen des Triebwerkes. Ich brillierte als Terminkalender, Krisenmanager und auch Einkaufberaterin. Irgendwann hatte ich das Gefühl, den Laden alleine zu schmeißen. Vielleicht war das auch der Grund, warum mir im Frühjahr 2006 die wahnwitzige Idee kam, mich selbstständig zu machen – als PR-Beraterin. Ich sprach mit meiner Chefin – Lydia Mason – über die Möglichkeiten, die ich hatte. Unbedingt gut sah es nicht aus, aber immerhin erklärte sie sich bereit, mir eine Empfehlung zu schreiben, mit der ich Kunden werben konnte. Also passierte es wirklich… ich würde meine eigene Agentur aufbauen.

So schnell wie es klingt, ging es aber nun nicht. Ich musste so viel organisieren, bis ich überhaupt in irgendeiner Weise planen konnte. Ich brauchte Genehmigungen, Lizenzen und nicht zu guter Letzt Geld. Ich hatte zwar während meiner Arbeitsjahre immer wieder etwas zurück legen können, aber genug, um eine Agentur zu eröffnen, war es nicht. Von meinen Eltern wollte ich nichts annehmen. Also blieb mir nichts anderes übrig als einen Kredit aufzunehmen. Den bekam ich aber auch nur, weil Joy Livingston, meine Chefin während der Ausbildung, mit der ich immer noch in Kontakt stand und auch regelmäßig traf, dafür bürgte. Aber ich bekam es! Also fing ich an, mich nach geeigneten Büroräumen umzusehen, wobei mir aber Lydia behilflich war. Rückwirkend gesehen hätte ich meine Agentur ohne ihren Beistand wohl nie eröffnen können. Sie unterstütze mich, so viel sie konnte. Und so dauerte es insgesamt eineinhalb Jahre, ehe ich PCM Publicity mit einem großen Fest offiziell eröffnen konnte.
Doch auch nach der Eröffnung im Sommer 2007 konnte ich nicht entspannen. Genau genommen fing die Arbeit jetzt erst an. In den letzten Wochen hatte ich Tage damit verbracht, die Räume einzurichten, jetzt fehlte das wichtigste Inventar: die Klienten. Das erste Jahr lief es nicht gut. Zwar hatte ich Aufträge, doch es waren nur kleine und wurden mir von Lydia zugeschoben. Aber ich beklagte mich nicht, mir war vorher bewusste gewesen, dass es nicht einfach werden würde.



nach 2 0 0 7

Im September 2008 passierte dann das, was ich mir so lange gewünscht hatte: der Durchbruch. Zu verdanken habe ich diesen einem Jungschauspieler, den zu diesem Zeitpunkt noch niemand kannte; Ewan Jameson. Er kam gerade neu in die Stadt und versuchte, in der Szene Fuß zu fassen. Durch Zufall lernte ich ihn bei einer Party von "Living Rumors" kennen und wir verstanden uns auf Anhieb. Also engagierte er mich. Und ich schenkte ihm einen Freifahrtsschein nach Hollywood! Mittlerweile ist er beliebter und gern gebuchter Jungstar. Mit seinem Stern ging auch meiner auf, immer mehr Neulinge wandten sich an mich, ich war mehr als glücklich, ihre Vertretung zu übernehmen. So kam es, dass ich mittlerweile verdammt gut im Geschäft bin. Ich kann mich wirklich nicht über Langeweile beklagen. Beruflich lebe ich derzeit auf der Überholspur. Privat? Ja… ich dachte mir schon, dass Sie danach fragen werden. Ihnen ist sicherlich aufgefallen, dass bisher kein Männername erwähnt wurde. Das liegt einfach daran, dass es keinen Kerl in meinem Leben gibt. Sicherlich war da der eine oder andere, mit dem ich eine Nacht verbracht habe, aber nichts davon war etwas Ernstes. Erinnern Sie sich noch, dass ich erzählt habe, dass die Mitarbeiter bei "Smithers & Livingston" mit ihrem Job verheiratet waren und ich niemals so enden wollte? Tja… es kam anders als ich geplant hatte. Ich verbringe ca. 16 Stunden im Büro oder auf den Straßen San Franciscos, da bleibt kein Platz für die Liebe. Aber das stört mich nicht weiter… ein Mann ist doch meistens eh nur ein Klotz am Bein! Lieber stecke ich meine Energie in Dinge, die mich im Leben weiter bringen. Und das ist ganz bestimmt nicht die Liebe…



ZEITLEISTE ›

1982: Geburt
1986 – 1992: Elementary School
1992 – 1995: Junior High School
1995 – 1999: High School
1999 - 2002: Ausbildung "Smithers & Livingston"
2002 - 2004: Arbeit in "Smithers & Livingston"
2004 - 2007: Arbeit bei "Living Rumors"
2007: Gründung der ersten eigenen Agentur



AVAPERSON › Jessica Alba.
SONSTIGES › none, nix, nada.

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life's like a road that you travel on
when there's one day here and the next day gone

25.07.2010 12:45 Peyton McCormick ist offline Email an Peyton McCormick senden Beiträge von Peyton McCormick suchen
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